Bangkok, die Stadt der 100 Gesichter

Nach gefühlten 20 Stunden Flug ( es waren tatsächlich mindestens 12 Stunden, aufgrund diverser Turbulenzen :O) landeten wir schließlich glücklich, unversehrt und nahezu vollständig dehydriert in Bangkok.
Empfangen wurden wir mit wärmster Herzlichkeit am Airport Suvarnabhumi, zwar sprachen die meisten Angestellten am Flughafen englisch, jedoch mit einem Akzent der seinesgleichen sucht.


sayouuuunara doitsu

Nachdem auch letzte Missverständnisse bezüglich unserer Einreise geklärt wurden, charterten wir uns ein Taxi und es ging Richtung Hostel. Der Taxifahrer ein ziemlicher netter Typ, nach 10 Jahren Arbeit als Taxifahrer jedoch nicht fähig mehr als hallo und ok auf englisch zu sagen, aber dennoch in äußerster Warmherzigkeit unser Hostel telefonisch kontaktierte, um sich somit einen Weg zu erfragen, war ein recht lustiger Zeitgenosse.




Auch die Maut, welche in "regelmäßigen" Abständen auf der Autobahn extra bezahlt werden musste, war für Budgetreisende wie uns verkraftbar.


Unser Hostel war erstklassig, wahrscheinlich eher aufgrund des Standortes, zwischen Prostituierten und größtmöglicher Armut quartierten wir uns also für die nächsten 7 Tage ein.
Unser Zimmer war super gekühlt, nachts stellenweise so kalt, dass man doch in Verlegenheit kam die dicke Baumwolldecke zu benutzen.


Nachdem der Jetlag also ausgeschlafen war kamen wir langsam auf die Beine um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Tour Guides werden überbewertet und wollen dem "reichen", weißen Mann eh nur das Geld aus der Tasche ziehen. Mag lustig klingen ist aber tatsächlich so.


Bangkok hat uns!

Bangkok hat gewiss einen ganz eigenen Charme, der lässt allerdings manchmal auf sich warten, während man von gut gekleideten Thailändern angesprochen wird, die zufällig, wirklich zufällig in deiner Heimatstadt einen Sohn haben, der dort studiert. Sofern die Konversation sich in die Länge zieht und dein Gegenüber damit prahlt, dass er weiß, wie viele Bundesländer es in Deutschland gibt und wer dort Bundeskanzler ist, liebäugelt er schon damit, dich in die nächste Tourist Information zu "guiden" und sich von der dort erwarteten Kommission einen netten Abend zu machen, oder zwei.



Ich nehm dann doch lieber ein Bundle, danke


Unser Hostel ist, abgesehen von den äußeren Umständen, wirklich ein guter Platz zum Verweilen, für Budgetreisende. Es gab jeden Tag 2 Flaschen Wasser, natürlich for free, und nahezu jeder Auskunftswunsch wurde dir von den Lippen abgelesen.
Vielleicht einer der wenigen Orte an dem Thailänder vor Thailändern warnen.



safety first..

Nachdem der erste Kulturschock überwunden war machten wir uns auf die Socken zum Wat Suthat, der Korrektheit halber ( Wat Suthat Thepwararam Ratchaworamahawihan).








Direkt vor dem Tempel befindet sich die "Große Schaukel". Vor vielen Jahren diente diese als Schauplatz einer mehrtätigen brahmanischen Zeremonie um den Hindu-Gott Shiva zu ehren. König Rama I. ließ den Tempel für eine Buddha-Statue aus dem Wat Mahathat in Sukhotthai, dem acht Meter großen Buddha Shakyamuni erbauen.


Inbrünstiges beten schließt die Benutzung des Smartphones nicht aus..

13.5.16 19:23

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